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| 06. Januar 2004 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Hallo Fans, zunächst möchte ich euch für das neue Jahr Gesundheit, Zufriedenheit und Kraft für alles Kommende wünschen. Ein Drittel der Weltcup-Saison liegt bereits hinter mir und ich bin im Großen und Ganzen damit zufrieden, auch wenn nicht alles meinen Erwartungen entsprach. Eigentlich stand zwischen den Feiertagen noch einmal eine Trainingsphase auf dem Programm, doch ein grippaler Infekt machte mir einen Strich durch die Rechnung. Deshalb musste ich auch auf das Rennen in Schweden verzichten und bereitete mich auf den nächsten Einsatz in Estland vor. Im Januar stehen fast ausschließlich Rennen im klassischen Stil auf dem Weltcup-Plan und ein kleiner Höhepunkt ist für mich sicherlich der Lauf über 70 km in Italien. Also dann bis zum nächsten Mal, Euer Schlütti | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 18. November 2003 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Hallo Sportfreunde, jetzt wird es aber allerhöchste Zeit, dass ich ein paar Zeilen für meine Homepage schreibe. Beginnen möchte ich mit einem kurzen Überblick darüber, wie ich die Zeit nach dem Saisonende verbrachte. Den letzten Winter habe ich mit einigen Wettkämpfen in Norwegen ausklingen lassen. Im April folgten die alljährlichen medizinischen Untersuchungen, bevor ich Anfang Mai mit dem systematischen Trainingsaufbau begann. Ende Mai unternahm ich mit meinen Oberhofer Trainingskollegen eine 3-tägige Paddeltour auf der Werra, einem Fluss in Thüringen. In den darauf folgenden Monaten absolvierte ich die Standardlehrgänge in Italien und der Schweiz , bevor sich dann die komplette deutsche Mannschaft Anfang September zum ersten Schneetraining in Ramsau versammelte. Die Deutsche Meisterschaft auf Rollski in Ruhpolding und die Leistungsüberprüfungen in Oberhof waren wichtige Punkte, um einen kleinen Formcheck zu erzielen. Danach hieß es relaxen und Kraft tanken für die bevorstehende Saison. Im Club der Besten" in Tunesien konnte ich mit meiner Familie mal so richtig die Seele baumeln lassen. Nach zwei weiteren Gletscherlehrgängen im Oktober mit Abschluss des ersten Weltcup-Sprints in Düsseldorf verbrachte ich zwei Wochen in Muonio, im hohen Norden Finnlands. Wie jedes Jahr konnte man hier wieder eine perfekt präparierte Kunstschneerunde vorfinden. Somit war es möglich, das gewünscht hohe Belastungsmaß umzusetzen. Die beiden FIS-Rennen am 8. und 9.11.03, in denen ich auf die Plätze 4 und 5 kam, läuteten die heiße Phase vor dem ersten Weltcup im norwegischen Beitostölen ein. Jetzt bin ich für 3 Tage zu Hause und am Dienstag geht´s dann mit dem Flieger ab nach Oslo. Auch wenn es in dieser Saison keine Weltmeisterschaft gibt, bin ich natürlich motiviert und möchte an die Ergebnisse des vergangenen Winters anknüpfen. Über mein persönliches Highlight im kommenden Winter werde ich euch informieren, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Ich hoffe ihr drückt mir für den Saisonstart wieder fest die Daumen. Ich zähl auf euch! Ciao Bis bald. Euer Schlütti. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 9. März 2003 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die 50 Kilometer am Holmenkollen! Ein paar Tage Entspannung zu Hause, dann ging es letzten Dienstag schon wieder los zum Weltcup nach Oslo. Am Donnerstag stand zum Auftakt ein klassischer Sprint auf dem Programm, den ich nach einem Sturz im Viertelfinale, mit einem 19. Platz beendete. Dann galt die ganze Konzentration dem Samstag. Die legendären 50 Kilometer am Holmenkollen sollten für mich noch einmal ein kleiner Höhepunkt in dieser Saison werden. Das wurde dieses Rennen dann auch, nur leider im negativen Sinne. Meine Vorbereitung lief eigentlich ganz normal. Ich hatte mich so richtig auf das Rennen, die schwere Strecke und vor allem die Atmosphäre gefreut. Die Auslosung war mit der vorletzten Nummer zwar nicht optimal, aber kein Grund nervös zu werden. Am Samstagmorgen war es neblig und es nieselte. Ich traf meine Skiauswahl und startete kurz vor 12.00 Uhr. Schon nach 2 km war mir aber klar, dass es mit einer guten Platzierung wohl nichts werden wird. Es wurde ein sehr langes und einsames Rennen. Der Ski war nicht optimal und dazu kam ab der letzten 16,7 km Schleife auch noch richtig viel Neuschnee. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. An dieser Stelle ein Kompliment an die Zuschauer, die mich trotz des großen Rückstandes noch angefeuert hatten. Mit Platz 42 landete ich am Ende zwar weit abgeschlagen aber zumindest mit dem Gefühl, die 50 Kilometer am Holmenkollen mal wieder bezwungen zu haben. Jetzt geht es weiter nach Drammen, wo am Dienstag ein weiterer Sprint in der klassischen Technik auf dem Programm steht, bevor wir dann am Mittwoch nach Lahti weiterreisen. Mal sehen was die kommenden Rennen noch so bringen. Viele Grüße aus dem Norden. Euer Schlütti. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 27. Februar 2003 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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ENDLICH ! Jetzt habe ich sie, die langersehnte Medaille. Auch wenn ich lieber einen größeren Beitrag dazu geleistet hätte, doch Dank des hervorragenden Einsatzes meiner Staffelkollegen, hat es auch mit meinem kleinen "Einbruch" zum Vize-Weltmeistertitel gereicht. Ich hätte nie gedacht, dass mir einmal so etwas passieren kann und dann ausgerechnet auch noch in einer WM-Staffel! Mein körperliches Befinden an diesem Tag war eigentlich recht gut, bis zu Kilometer 6,8. Natürlich merkte ich am Ende dieses langen Anstieges, dass meine Beine schwer wurden. Doch normalerweise erhole ich mich während der Abfahrt dann soweit wieder, dass ich auch den Rest der Strecke in angemessenem Tempo bewältigen kann. Aber nach der kurzen Abfahrt wurde ich eines Besseren belehrt. Meine Beine waren so schwer, dass es mir unmöglich war, dem Schweden Fredriksson, der im Anstieg zuvor noch auf gleicher Höhe mit mir war, weiter zu folgen. Mein Ziel war jetzt nur noch, aus dieser "Sache" das Beste zu machen und den Abstand zu dem Schweden so gering wie möglich zu halten. Beim Wechsel auf Platz 5 liegend, war unsere Staffel zwar etwas zurückgeworfen, aber wie ihr gesehen habt, noch nicht aus dem Rennen um die Medaillen, auch wenn ich nach meinem Lauf etwas enttäuscht war. Ich bin überglücklich, dass es letztlich zum Gewinn der Silbermedaille gereicht hat und ich glaube sagen zu dürfen, dass wir nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen haben. Für mich ist diese WM nun beendet und ich möchte mich bei euch bedanken, dass ihr mir gedanklich zur Seite gestanden und an mich geglaubt habt. Nach ein paar erholsamen Tagen zu Hause, werde ich das 50 km Klassik-Rennen am berühmten Holmenkollen in Angriff nehmen. Mal sehen, was dabei heraus kommt, ich hoffe, ihr drückt mir weiterhin die Daumen, viele Grüße, Euer Schlütti. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 22. Februar 2003 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Hallo Fans, sicherlich erwarten einige von euch jetzt ein ziemlich emotionales Statement über die letzten beiden Rennen bei dieser Weltmeisterschaft. Wenn mir jemand im Januar gesagt hätte, dass ich 2-mal Fünfter werde, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Wir ihr wisst, hatte ich einige gesundheitliche Probleme. Ich hab es trotzdem wieder geschafft, auf den Punkt optimal fit zu sein. Bei den 30 km hatte ich die ersten beiden Runden noch ein paar Probleme richtig ins Laufen zu kommen. Dann war der "Motor" warm und ich konnte mit der Spitze gut mithalten. Das war auch das Positive, was ich aus dem Rennen mitgenommen habe. Ich wusste, dass ich mich jetzt frei gelaufen hatte und war richtig motiviert für die 15 km am gestrigen 4. WM Tag. Das körperliche Befinden war top und die Renneinteilung hat gestimmt. Am Ende hat es aber doch wieder nur zu Platz 5 gereicht. Es waren eben noch 4 schneller. Dabei möchte ich an dieser Stelle sagen, dass ich mich wahnsinnig über den WM-Titel von Axel gefreut habe. Auch er hat in den letzten beiden Jahren einige Tiefschläge wegstecken müssen und er hat sich diese Goldmedaille wirklich verdient. Meine Freundin Andrea hat es in einer SMS nach dem Rennen auf den Punkt gebracht. "Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind, wirklich arm ist nur der, der nie geträumt hat." Ich werde den Blick jetzt nach vorne richten, so wie ich es immer gemacht habe. Morgen werde ich leider nicht am Start sein. Ich denke Axel, Sommi, Fibs und Tobi können, auch durch meine beiden fünften Plätze, mit einem gesunden Selbstvertrauen ins Rennen gehen. Ich bin mir sicher, dass sie ihre Sache gut machen und den Zuschauern wieder eine packende Entscheidung liefern werden. Jetzt hoffe ich am Dienstag auf einen Einsatz in der Staffel, vielleicht können wir dann gemeinsam Edelmetall mit nach Hause nehmen. Bleibt mir nur noch, euch weiterhin viel Spaß beim Zuschauen zu wünschen. Viele Grüße Euer Schlütti. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 17. Februar 2003 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Hei Fans, bevor am 18. Februar die WM im schönen Val di Fiemme beginnt, will ich noch schnell ein paar Infos loswerden. Der Januar war für mich ein ziemlich bescheidener Monat. Ich hatte mit der "Magen-Geschichte" länger zu kämpfen wie gedacht. Der absolute Tiefpunkt war der Verzicht auf den Start beim Heimweltcup in Oberhof. Danach hieß es nur noch, den Blick nach vorn zu richten. Am 29.01. ging es dann zur WM-Vorbereitung nach Toblach. Der Trainingsaufbau lief ziemlich planmäßig. Den Volkslauf "Toblach-Cortina", den ich als Sechster beendete und einen Wettkampf im Rahmen der Ca.STA (Militär) nutzte ich, um wieder ein Gefühl für Rennen zu bekommen. Nach einem kurzen Trip nach Hause ging es dann direkt nach Asiago. Dort stand das letzte WC-Rennen vor der WM über 10 km klassisch auf dem Programm. Nach der langen Zwangspause war ich schon ein wenig unruhig. Schließlich wusste ich nicht, wo ich im Moment stehe. Mit einem 16. Platz und nur knapp 20 sec. zu Platz 2, gehe ich nun etwas beruhigter in die WM-Rennen. Am Sonntag haben wir unser WM-Quartier in Tesero bezogen. Hier wohnt die komplette deutsche Mannschaft. Eine Etage für die Springer, eine für die Nordischen und eine für uns Langlaüfer. Die Organisatoren hier in Val di Fiemme haben wirklich gute Arbeit geleistet. Die sehr anspruchsvollen Strecken sind komplett mit einer ca. 50 cm hohen Kunstschneedecke belegt. Der Wetterbericht für die nächsten Tage verspricht einen traumhaft sonnigen WM-Start. Am Dienstag ist für unsere Frauen das erste Rennen über 15 km klassisch Massenstart. Am Mittwoch wird es für mich zum ersten Mal ernst. Um 10 Uhr wird der Startschuss zu den 30 km Massenstart fallen. Bis dahin werde ich jetzt intensiv Ski testen. Ich hoffe ihr drückt mir die Daumen! Viele Grüße Euer Schlütti | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 6. Januar 2003 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Hallo Fans und Sportfreunde, ich wünsche euch allen ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2003. Es ist allerhöchste Zeit, dass ich endlich mal ein paar Infos auf meine Seite bringe: Die Saison hat für mich sehr verheißungsvoll begonnen. Auftakt war das Staffelrennen im schwedischen Kiruna, als ich zusammen mit Axel, Tobi und Renè gleich den Sprung auf´s Podest schaffen konnte. Von dort ging es dann mit dem Bus ins eisig kalte Kuusamo (Finnland). Bei arktischen Temperaturen um -20°C stand ein 15 km Rennen im klassischen Stil auf dem Programm. Nach den Ergebnissen vom letzten Jahr, hatte ich mir für dieses Rennen natürlich einiges vorgenommen und konnte dann mit dem 4.Platz meine Erwartungen erfüllen. Trotzdem war ich ein wenig traurig, dass ich den Sprung auf´s Podest verpasst hatte. Von Kuusamo ging es für 2 Tage nach Hause und dann direkt nach Davos in die Schweiz. Gleich am ersten Tag wurde meine Vorfreude auf die WC-Rennen in Mitteleuropa getrübt. Eine Magen-Darm-Grippe zwang mich für ein paar Tage ins Bett und damit zu einem Verzicht auf die Rennen in Davos. Laut FIS-Kalender stand dann der erste Massenstart der Saison im WM Ort Val di Fiemme auf dem Programm. Aufgrund von Schneemangel wurde das Rennen nach Cogne verlegt. Also führte uns die Reise ins Aosta Tal. Mit einem 13. Platz über 30km und einem 18. im Sprint entsprachen die Ergebnisse nicht ganz meinen Vorstellungen. Die letzte Station vor Weihnachten war Ramsau am Dachstein. Beim ersten Duathlon der Saison, konnte Axel den ersten Sieg für die deutschen Männer erkämpfen. Ich landete nach guter klassischer Leistung, nach der Freistilstrecke, nur auf dem 19.Rang. Wer mich kennt weiß, dass ich damit natürlich nicht zufrieden war. Die Weihnachtstage und den Jahreswechsel verbrachte ich im Kreise meiner Familie. Leider hatte ich ab dem 2. Weihnachtsfeiertag mit einer typischen Erkältung zu tun, die sich als ziemlich langwierig entpuppen sollte. Um den WC-Start in Oberhof am 25. und 26.02. und vor allem die WM nicht zu gefährden, verzichtete ich auf einen Start in Otepää und werde mich erst in Nove Mesto in Tschechien wieder im WC, hoffentlich endlich gesund, zurückmelden. Jetzt wisst ihr Bescheid, was ich in den letzten eineinhalb Monaten "getrieben" habe. Ich melde mich dann nach Nove Mesto wieder. Also dann bis demnächst, Schlütti | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||